Auf dem Stationsweg (1860) hoch hoch auf den Eulenberg - Die Kreuzkapelle (1852) kommt näher
Aufgenommen am 8. Januar 2013 · Standort 49.51428, 9.99975
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Der Kreuzweg auf den Eulenberg (Bieberehren):
Die Homepage der Gemeinde Bieberehren weiß zu berichten (Auszug):
Die Kreuzkapelle auf dem Eulenberg soll einer Sage nach durch glückliche Wendung eines Unglücksfalles (von 1850 bis 1852) errichtet worden sein.In der Kapelle (früher davor) befindet sich ein Holzkreuz, das einen Partikel des Kreuzes Christi enthalten soll.
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Nach der mündlichen Überlieferung soll vor langer Zeit ein Bauer auf seinem neben dem heutigen Standort der Kapelle gelegenen Feld gerade die Frühjahrssaat ausgebracht haben. Doch als er schon fast fertig war, blieben seine vor den Pflug gespannten Pferde plötzlich stehen. Weder Rufe noch die Peitsche konnten die Pferde wieder zur Arbeit treiben - vielmehr scheuten sie nun und liefen wutschnaubend davon. Der Bauer konnte dabei seine Hand nicht mehr rechtzeitig aus dem Zügel lösen und wurde hinter den Pferden her über den Acker geschleift. Die Pferde rannten schnurstracks auf die nahe (ca. 500m südlich gelegene) Schlucht zu, welche am Rand des steilen Hangwaldes zur Tauber hin beginnt - und stürzten, den Gott um Rettung erflehenden Bauern immer noch hinter sich herziehend, wirklich in diese hinein. Doch dem Bauer gelang es in letzter Sekunde seine Hand zu befreien - er blieb unversehrt direkt am Abgrund liegen. Zum Dank gelobte der Bauer, ein Kreuz hier auf der Höhe zu errichten. Dieses Kreuz ist offenbar jenes Holzkreuz, welches sich heute in der -später erbauten- Kapelle am Ende des -später erbauten- Kreuzweges befindet.
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In den Jahren 1859/1860 wurde ein zur Kreuzkapelle führenderStationenweg errichtet. (...) Aus den Rechnungen für das Etatjahr 1859/60 geht weiter hervor, dass die 14 Stationen von dem Hassfurter Bildhauer Jakob Stößel aus Burgpreppacher Stein geschaffen wurden. Für diese Arbeiten erhielt der Bildhauer 1.545 Gulden. Dem Fuhrmann Rambacher wurden für den Transport der Stationen von Hassfurt nach Bieberehren 200 Gulden bezahlt. Die 270 Stufen hat man 1864/65 gesetzt. (...)
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Unterhalb der Kreuzwegstationen wurde Jahre später ein Ölberg errichtet. Die Jahreszahl 1881 könnte auf das Stiftungsjahr hinweisen.
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Quellen:
Homepage der Gemeinde Bieberehren
Aushang in der Kreuzkapelle
Der Kreuzweg auf den Eulenberg (Bieberehren):
Die Homepage der Gemeinde Bieberehren weiß zu berichten (Auszug):
Die Kreuzkapelle auf dem Eulenberg soll einer Sage nach durch glückliche Wendung eines Unglücksfalles (von 1850 bis 1852) errichtet worden sein. In der Kapelle (früher davor) befindet sich ein Holzkreuz, das einen Partikel des Kreuzes Christi enthalten soll.
Nach der mündlichen Überlieferung soll vor langer Zeit ein Bauer auf seinem neben dem heutigen Standort der Kapelle gelegenen Feld gerade die Frühjahrssaat ausgebracht haben. Doch als er schon fast fertig war, blieben seine vor den Pflug gespannten Pferde plötzlich stehen. Weder Rufe noch die Peitsche konnten die Pferde wieder zur Arbeit treiben - vielmehr scheuten sie nun und liefen wutschnaubend davon. Der Bauer konnte dabei seine Hand nicht mehr rechtzeitig aus dem Zügel lösen und wurde hinter den Pferden her über den Acker geschleift. Die Pferde rannten schnurstracks auf die nahe (ca. 500m südlich gelegene) Schlucht zu, welche am Rand des steilen Hangwaldes zur Tauber hin beginnt - und stürzten, den Gott um Rettung erflehenden Bauern immer noch hinter sich herziehend, wirklich in diese hinein. Doch dem Bauer gelang es in letzter Sekunde seine Hand zu befreien - er blieb unversehrt direkt am Abgrund liegen. Zum Dank gelobte der Bauer, ein Kreuz hier auf der Höhe zu errichten. Dieses Kreuz ist offenbar jenes Holzkreuz, welches sich heute in der -später erbauten- Kapelle am Ende des -später erbauten- Kreuzweges befindet.
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Quellen:
Homepage der Gemeinde Bieberehren
Aushang in der Kreuzkapelle
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- 1852
- * Kinzinger - Georg Kinzinger
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