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Auf dem keltischen Ringwall

Auf dem keltischen Ringwall

Aufgenommen am 12. Mai 2012 · Standort 49.72059, 9.29847

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Das rekonstruierte Tor aus der Urnenfelderzeit am keltischen Ringwall Der Ringwall: Von hier aus ist der Ringwall wohl noch am besten zu erkennen: als ein Damm aus Erde und Steinen aus dem Geröll des Felssandsteins. Sie treffen auf die im Jahre 1987 begonnene archäologische Ausgrabungsstelle, bei der wertvolle Funde aus dem Jahre 3000 v. Chr. gemacht wurden. Nach allgemeiner Ansicht war dieser Ringwall wie der auf dem Greinberg bei Miltenberg eine Fliehburg der Kelten (siehe nächste Tafel). Der Wall zieht sich 3 km lang als ein grundrissverschobenes Rechteck auf dem Absatz dahin, den der Felssandstein um den Berg bildet. Im Süden (gegenüberliegende Ecke) geht er allerdings unter den Felssandstein. Hier, an dieser Stelle, fällt der Berg nicht wie sonst steil ab, sondern hat eine sattelartige Verbindung zum eigentlichen Wannenberg. Hier war die gefährdetste Stelle, deshalb erreicht der Wall hier auch seine größte Mächtigkeit. Hier ist auch noch ein kleiner Abfall der Dammkrone nach innen zu sehen, sonst ist er dem Wegebau zum Opfer gefallen. Der Wegebau verhindert auch, dass man Toreingänge vermuten kann. Auf dem folgenden Wegstück gehen Sie auf dem Ringwall entlang, bis der Weg zurück zur Centgrafenkapelle abzweigt. Archäölogische Rekonstruktion: Bei Grabungen auf dem Wannenberg konnte am Ringwall ein Tor der Urnenfelderzeit (1200 – 700 vCh) freigelegt und rekonstruiert werden (Text auf Infoschild X. beim Tor)

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