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Alter Verbotsstein in der Au nahe der Impfinger Tauberbrücke

Alter Verbotsstein in der Au nahe der Impfinger Tauberbrücke

Aufgenommen am 1. Januar 2012 · Standort 49.65083, 9.65393

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Alter Verbotsstein in der Au nahe der Impfinger Tauberbrücke Inschrift auf dem Impfinger Verbotsstein in der Au: Verboten ist das Fahren 2 Fl. Reithen 1 Fl 30 k. Vieh zu treiben per Stück 30 kr. fl = Gulden k. und kr. = Kreu(t)zer Eine Jahreszahl ist auf dem Verbotsstein selbst freilich nicht zu finden. Vermutlich stammt er aber aus der gleichen Zeit wie der Verbotsstein auf dem Neuberg bei Gamburg: Zu jenem Stein weiß WanderGroschi zu berichten, dass er von der Gräflich-Wertheimischen Verwaltung im 18. Jahrhundert aufgestellt worden sei. Verbotsstein (18. Jhd.?) in der Au: Der Verbotsstein in der Au - das Gegenstück zum Verbotsstein in den Brühlwiesen? Bei diesem Verbotsstein handelt es sich um das inhaltlich identische Gegenstück zum Verbotsstein in den Brühlwiesen: Markiert der Verbotsstein in den Brühlwiesen den Anfang eines unter Androhung der angegebenen Strafgelder verbotenen Weges aus Hochhauser Richtung, so könnte dieser Verbotsstein in der Au den Anfang jenes verbotenen Weges aus Impfinger Richtung markiert haben. Wenn dem so war, hätte der Verbotsstein in den Brühlwiesen zumindest inhaltlich eine vergleichbare Inschrift besitzen müssen wie dieser Verbotsstein in der Au. Dies ist aber zunächst nicht mehr einfach direkt überprüfbar, da der Verbotsstein in den Brühlwiesen im 1866er-Bruderkrieg derart beschossen wurde, dass die Inschrift zwar noch deutlich zu erkennen, aber nicht mehr sicher zu entziffern ist. Mit Kenntnis der Inschrift dieses Verbotssteins in der Au, wird im direkten Vergleich beider Inschriften/ Inschrift-Fragmente allerdings klar, dass derVerbotsstein in den Brühlwiesen tatsächlich eine identische Inschrift besaß - allerdings ganz unten erweitert um 2 Worte (welche hier beim Stein in der Au vermutlich auch vorhanden, bloß inzwischen in den Erdboden eingesunken sind): Der Gemeinderath (Bin mir da nicht ganz sicher, ob das wirklich Gemeinderath heißt.)

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