Büschemer Persönlichkeiten

Weber, Stephan Weber

vor 1787 – nach 1818

Müller · Bürgermeister

Die Belege

1805 - 1818 · Müllerfolge der Bischofsheimer Mühlen (Rollenmühle bzw. Wolfsmühle)

Stephan Weber, der Sohn des Müllers Philipp Weber aus Pfohlbach bei Eichenbühl, heiratete im Jahr 1806 Maria Anna Fahrbach, die Tochter des 1805 verstorbenen Rollenmüllers Henrich Fahrbach. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Stephan Weber im Jahr 1809 Susanna Barbara Kreuter, die Tochter des Rotgerbers Franz Anton Kreuter. Diese beiden kauften 1812 von der Stadt den schönen Torbogen, der außerhalb der Stadtbefestigung am Beginn der über den Stadtgraben führenden Zufahrtstraße stand, und bauten ihn am Eingang ihrer Mühle neu auf. Eine Inschrift über der kleinen seitlichen Eingangspforte weist auf diesen Kauf hin, mit dem wenigstens dieses Glanzstück des ehemaligen westlichen Stadtzugangs vor der Zerstörung gerettet wurde, sie lautet: „1812 hat Stephan Weber und Sussanna Webern eine gebohrne Kreutern dissen Bogen von der Statt Bischofsheim gekauft und hierher setzen lassen." Stephan Weber erwarb sich auch auf andere Weise Verdienste um die Stadt. Bis 1821 war er mehrere Jahre lang Stadtrat und 1822-1832 Bürgermeister.10 Die Mühle war schon seit 1818 verpachtet.

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)

1822-1832 · Amtsträger: Bürgermeister

bis 1830 immer Oberbürgermeister, danach nach dem neuen Gesetz Stadtbürgermeister oder nur Bürgermeister genannt; Besitzer der Rollenmühle und Retter des schönen Renaissance-Torbogens vor dem oberen Stadttor. 40

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)

1824 · einer der zwölf höchstbesteuerten Bürger

Bürgermeister Stephan Weber 14.770 Gulden

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)

Weitere Personen namens Weber

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