Büschemer Persönlichkeiten

Stockmeister, Caspar

vor 1558 – nach 1578

Rentmeister · Landschieder · Spitalmeister · Gotteshausmeister · Rentmeister; Faktor des St .- Stephanus Altares; Spitalmeister · Bürgermeister

Auch genannt: Stockmeister, Caspar Stockmeiser, Stockmeister, Caspar Stockmeister

Die Belege

1578 · Vermögenseintrag im Türkensteuerregister 1578

406. Caspar Stockmeister, Behausung in der Spitalgasse 200 Gulden. Behausung und Scheuer bey Barthels Capeln 100 Gulden. Vermögen 1223 Gulden.

Quelle: Türkensteuerregister 1578 (Stadtchronik 1955) | auch genannt: Contraktenbuch 1556-1586 (Namensliste Strack 1919)

1613 · Grabstein (Inschrift/Denkmal)

Grabstein An der Südwand der Peterskapelle: Unter den Grabsteinen an der Südwand der Peterskapelle fällt dem Betrachter vor allem das Epitaph des Caspar Stockmeiser auf.17 Fast in Lebensgröße ist der 1613 verstorbene Spitalmeister eindrucksvoll dargestellt; in den Händen hält er ein Gebetbuch und einen Rosenkranz. In Kopfhöhe sind seitlich zwei Wappen angebracht: links das Stockmeister-Wappen mit einer Lilie, rechts das Wappen der Familie Erstenberger, aus der die Mutter des Verstorbenen stammte. Ganz oben steht die Inschrift: Anno 1613 auf den heyligen Valtinen dag ist der Ehrenhafft vorgeacht Herr Caspar Stockmeister gewesener spitalmeister und Rathsverwandter alhie zu bischoffsheim in gott verschieden der almächtig gott wolle ime gnedig sein amen.

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)

1601 · Amtsträger: Rentmeister

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)

1604,1606 · Amtsträger: Landschieder

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)

1611-1613 · Amtsträger: Spitalmeister

er starb am 14. Februar 1613 als „gewesener Spitalmeister und Ratsverwandter"; sein Grabstein, auf dem er fast in Lebensgröße dargestellt ist, steht an der Südwand der Peterskapelle. 57

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig) | auch genannt: J. Berberich, Geschichte der Stadt Tauberbischofsheim (1895), S. 159

1612 · Amtsträger: Gotteshausmeister

in der Gottesdienstordnung von 1612 „ huius templi curatores" (dieses Tempels/Gotteshauses Verwalter) genannt.

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig) | auch genannt: J. Berberich, Geschichte der Stadt Tauberbischofsheim (1895), S. 159

1601-02 · Eintrag in der Bürgerliste 1200-1600

Quelle: Bürgerliste 1200-1600 (Stadtchronik 1955, S. 393 ff)

1613 · Kleindenkmal: Grabmal – Grabstein

Auf dem Grabmal genannt: „Epitaph von Caspar Stockmeister (+ 1613)“ (Grabstein); heute: Peterskapelle, Garten; ursprünglich: Friedhof Peterskapelle. Epitaph; † 1613.

Quelle: Büschemer Kleindenkmale (Erfassung des Website-Autors an den Objekten)

1604 · Gemarkungsgrenzbegehung: bei der Setzung eines Grenzsteins anwesend

War bei der Setzung eines Grenzsteins am 2. September 1604 als Landschieder anwesend (Grenzstein Nr. 84, Grenze mit Hochhausen). Wortlaut: „NB (am Rand): 2. Sept. Anno 1604 ist ein neuer rother Stein am Eichelberg auf Valtin Reitweins Acker gegen dem Hochhäuser Holtzla über gesetzt worden im Beysein des Hl: Kellern Paul Erstenbergers, Wilhelm Scheckardt, Rentmeisters Caspar Stockmeisters, Hans Schehrs, Stephan Vogels und Michael Jägers derzeit gewesenen Landschiedern, sodenn auch Stephan Theins Stadtschreibers.“. War bei der Setzung eines Grenzsteins am 21. Mai 1604 als Landschieder anwesend (Grenzstein Nr. 205, Grenze mit Dittigheim). Wortlaut: „NB: d.21. May ist ein rother Marckstein ahnstatt eines weißen, so durch ein Dittigen Knecht umbgezackert worden zwischen Georg Brümans (?) Acker von Dittigheim und Blasius Heüsles wüstem Weingarthen im Beysein Wilhelm Scheckarts Rentmeister und der vier Landschieder als Stephan Vogels, Michel Jägers, Hans Schehrs, Caspar Stockmeisters und Stephan Thein des Stadtschreibers gesetzt worden Anno 1604. Georg Döner Stadtschreiber“.

Quelle: Gemarkungsgrenzbegehung 1569/ 1580, Randnotiz 1604 (Protokolle der Landschieder, Stadtarchiv Tauberbischofsheim; Transkription des Website-Autors)

1612 · Gemarkungsgrenzbegehung: bei der Setzung eines Grenzsteins anwesend

War bei der Setzung eines Grenzsteins am 8. November 1612 als Bürgermeister anwesend (Grenzstein Nr. 59, Grenze mit Königheim). Wortlaut: „Allernachst diesem unden am Wehr ein Stein naher Bischoffsheim mit einem Rath [Nachtrag am Rand: Den 8. November / A 1612 haben Bischo=/ ffsheimer und Kehnn=/ igtheimer Landschieder / disen Stein im beysein / beider Orths: alß Rent / und Bürgermeister / 2 Ruten von dem / Orth da der Alt ist ge=/ standen, gegen der Straßen / zu gesetz. Deswegen / dieweill der Fluß ser zu nahe khommen / war?. und ins / kunftig die gefahr / das er ghar hinweg / genommen, zu befarn / ist gewesen.. sindt / Rentmeister Wolff Müller Bernh. / Caspar Stockmeister. Landschieder / Hans Speer Caspar Stockmeister / Johan Khennigkheimer ??? Landen=/ berg (?)]“. Die Transkription liest „Bernh." vor seinem Namen; gemeint ist „Bürgerm." (Bürgermeister) (Auskunft des Website-Autors).

Quelle: Gemarkungsgrenzbegehung 1608, Nachtrag 1612 (Protokolle der Landschieder, Stadtarchiv Tauberbischofsheim; Transkription des Website-Autors)

Weitere Personen namens Stockmeister

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