Büschemer Persönlichkeiten

Spehr, Johannes Spehr

vor 1496 – nach 1521

Kaplan

Die Belege

1521 · Grabstein (Inschrift/Denkmal)

Grabstein am Chor der Martinskirche gegenüber der Sebastianuskapelle: An dem Grabstein des Johannes Spehr aus dem Jahr 152l3 fällt der Lockenkopf auf. Der Mann mit dies er ungewöhnlichen Haartracht war ein Geistlicher, Kaplan des St. Margarethenaltars. Johannes Spehr ist auch 1494, 1514 und 1518 bezeugt, damals als Altarist am Petersaltar. Nach den Aufzeichnungen des Königheimer Pfarrers Severus starb er 1521. Die Standeszeichen, Kelch und Kreuz auf dem Messgewand, sind stark abgetreten. Die lateinisch e Inschrift ist oben abgeschlagen; sie lautet: Anno dni ... mesis septebr' obiit hon dns iohes spehr capell' scte margarete c' aia requescat in pace ame. In üblicher Schreibweise mit Auflösung der Abkürzungen und Ergänzung der Lücke: Anno Domini MDXXI mensis Septembris obiit honorabilis dominus Johannes Spehr capellanus Sanctae Margarethae. Cuius anima requiescat in pace Amen. Übersetzung: Im Jahr des Herrn 1521 des Monats September starb der ehrwürdige Herr Johannes Spehr, Kaplan des Sankt Margarethenaltars. Seine Seele ruhe in Frieden. Dieser Kaplan Johannes Spehr stammte wahrscheinlich aus einer alteingesessenen Bischofsheimer Familie. 1451 studierte ein loannes Sper aus Bischofsheim an der Universität Wien. Später sind belegt: 1521 ein Bürger Hans Speher, 1551 Martin und Ulrich Spheer

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)

1521 · Kleindenkmal: Grabmal – Grabstein

Auf dem Grabmal genannt: „Grabplatte 16 außen an der Martinskirche (1521): Johannes Spehr“ (Grabstein); heute: Martinskirche; ursprünglich: Friedhof (Sebastianuskap.oder Peterskap.).

Quelle: Büschemer Kleindenkmale (Erfassung des Website-Autors an den Objekten)

Weitere Personen namens Spehr

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