Büschemer Persönlichkeiten

Speckhart, Wilhelm

vor 1576 – nach 1602

Gotteshausmeister · Rentmeister · Ratsherr und. Gotteshausmeister

Auch genannt: Speckhardt, Wilhelm Speckhardt, Speckhart, Wilhelm Speckhart

Die Belege

1601-1602 · Amtsträger: Gotteshausmeister

Ratsherrn und Gotteshausmeister60

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)

1578 · Vermögenseintrag im Türkensteuerregister 1578

354. Wilhelm Speckhart, Behausung uff dem Markt, anstoßer die Kinder des Alexander Platz, 300 Gulden. Behausung, anstoßer die alt Hanns Heffnerin, 700 Gulden. Scheuer, anstoßer Michel May in der obern Vorstatt, 200 Gulden. 3 Viertel einer Scheuer, anstoßer Wilhelm Knaubes, samt dem Gertlein 100 Gulden. Scheuer in der obern vorstatt, anstoßer die alt Voglin, 150 Gulden. Halb Scheuer samt Gertle, ist Merte Hofmanns gewest, anstoßer Veith Libler, 70 Gulden. Weingarten in Linsenleiden, anstoßer Christoph Zeheners Frau. Auch Grasgarten hinder Stoffels Muten 20 Gulden. Vermögen 4175 Gulden (zweitgrößtes Vermögen!)

Quelle: Türkensteuerregister 1578 (Stadtchronik 1955) | auch genannt: Contraktenbuch 1556-1586 (Namensliste Strack 1919)

1604 · Amtsträger: Rentmeister

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)

1601-02 · Eintrag in der Bürgerliste 1200-1600

Quelle: Bürgerliste 1200-1600 (Stadtchronik 1955, S. 393 ff)

1604 · Gemarkungsgrenzbegehung: bei der Setzung eines Grenzsteins anwesend

War bei der Setzung eines Grenzsteins am 2. September 1604 als Rentmeister anwesend (Grenzstein Nr. 84, Grenze mit Hochhausen). Wortlaut: „NB (am Rand): 2. Sept. Anno 1604 ist ein neuer rother Stein am Eichelberg auf Valtin Reitweins Acker gegen dem Hochhäuser Holtzla über gesetzt worden im Beysein des Hl: Kellern Paul Erstenbergers, Wilhelm Scheckardt, Rentmeisters Caspar Stockmeisters, Hans Schehrs, Stephan Vogels und Michael Jägers derzeit gewesenen Landschiedern, sodenn auch Stephan Theins Stadtschreibers.“. War bei der Setzung eines Grenzsteins am 21. Mai 1604 als Rentmeister anwesend (Grenzstein Nr. 205, Grenze mit Dittigheim). Wortlaut: „NB: d.21. May ist ein rother Marckstein ahnstatt eines weißen, so durch ein Dittigen Knecht umbgezackert worden zwischen Georg Brümans (?) Acker von Dittigheim und Blasius Heüsles wüstem Weingarthen im Beysein Wilhelm Scheckarts Rentmeister und der vier Landschieder als Stephan Vogels, Michel Jägers, Hans Schehrs, Caspar Stockmeisters und Stephan Thein des Stadtschreibers gesetzt worden Anno 1604. Georg Döner Stadtschreiber“. Die Protokolle schreiben „Scheckert" (1569), „Scheckardt"/„Scheckart" (1604) und „Scheckhart" (1608); gemeint ist Wilhelm Speckhardt (Auskunft des Website-Autors).

Quelle: Gemarkungsgrenzbegehung 1569/ 1580, Randnotiz 1604 (Protokolle der Landschieder, Stadtarchiv Tauberbischofsheim; Transkription des Website-Autors)

1569; 1580 · Gemarkungsgrenzbegehung: Grundbesitz an der Gemarkungsgrenze

Besaß einen Weingarten an der Gemarkungsgrenze (Grenzstein Nr. 121, Grenze mit Impfingen). Wortlaut: „die Anwenden fürher zwischen Wilhelm Scheckert und Andreas Appels weingarten“. Besaß einen Weingarten an der Gemarkungsgrenze (Grenzstein Nr. 124, Grenze mit Impfingen). Wortlaut: „baß oben hinauf zwischen Wilhelm Scheckert und Hans Schopfens Weingarten“. Die Protokolle schreiben „Scheckert" (1569), „Scheckardt"/„Scheckart" (1604) und „Scheckhart" (1608); gemeint ist Wilhelm Speckhardt (Auskunft des Website-Autors).

Quelle: Gemarkungsgrenzbegehung 1569/ 1580 (Protokolle der Landschieder, Stadtarchiv Tauberbischofsheim; Transkription des Website-Autors)

1608 · Gemarkungsgrenzbegehung: Grundbesitz an der Gemarkungsgrenze

Grenzte als Anstößer an die Gemarkungsgrenze (Grenzstein Nr. 120, Grenze mit Impfingen). Wortlaut: „furder die Anwenden strack hinaus ... Anstößer Wilhelm Scheckhart und Wilhelm Zeitböß“. Grenzte als Anstößer an die Gemarkungsgrenze (Grenzstein Nr. 121, Grenze mit Impfingen). Wortlaut: „solche Anwenden richtig hinauf ...nahe ympfingen Anstößer Hans Platz, Bischoffsheim Wilhelm Scheckhart /NB: Dieser Stein ist durch Hans Horn oder dessen Leüt alhir als la (?) ein neuen Mauer an seinen Weingart am Kirchelberg machen lassen, heraus kommen, und nachenals ein neuer roter Stein mit einem Rath 3B und Jahrzahl 1658 durch hiesige und Impfinger Landschieder d. 10. May ad. 1658 darfür eingesetzt worden.“. Die Protokolle schreiben „Scheckert" (1569), „Scheckardt"/„Scheckart" (1604) und „Scheckhart" (1608); gemeint ist Wilhelm Speckhardt (Auskunft des Website-Autors).

Quelle: Gemarkungsgrenzbegehung 1608 (Protokolle der Landschieder, Stadtarchiv Tauberbischofsheim; Transkription des Website-Autors)

Weitere Personen namens Speckhart

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