Büschemer Persönlichkeiten

Sighart, Wilhelm Sighart

vor 1472 – nach 1497

Notar; Dekan des Landkapitels Taubergau; Altarist · Altarist des St.-Elisabethen-Altares; Dekan des Landkapitels Taubergau

Auch genannt: Sighart, Wilhelm Sighart (Sichard)

Die Belege

1497 · Amtsträger: Notar; Dekan des Landkapitels Taubergau; Altarist

Am 29. August 1497 ließ das Stift Aschaffenburg seine Rechte auf den Stiftshof in Poppenhausen nach Befragung der dortigen Bauern als Hofweistum von einem Notar aufzeichnen. In Anwesenheit von Zeugen wurde das Weistum als „offen instrument und urkundt" aufgeschrieben, und zwar von„ Wilhelm Sighart, clerick Maintzer bistumbs, von keyserlicher gewalt eyn offenbar Notarius. "3 Dieser Wilhelm Sighart, vermutlich ein Verwandter des berühmten aus Bischofsheim stammenden Humanisten Johannes Sichardus (Sichart)\ ist 1514-1518 als Dekan des Landkapitels Taubergau und als Altarist des Elisabethenaltars der Martinskirche genannt. 5 Sein Signet zeigt oben ein großes Wals Anfangsbuchstaben seines Vornamens und das S für den Familiennamen; darunter ist zu lesen: S(ignetum) N(otarii) Wilhelmi Sighartt

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)

1514-18 · Eintrag in der Bürgerliste 1200-1600

Weitere Nennungen (Archiv-Findmittel): 1515 als kaiserlicher Notar bei einer Beurkundung tätig, bei der Amtmann Wolf von Hardheim als Verwalter eines Gutes eingesetzt wurde; 1518 als Dechant und Altarist des St.-Peter-Altars zu Tauberbischofsheim am Gültkauf von Niklashausen beteiligt. Staatliche Archive Bayerns WU 4/61b; Landesarchiv BW, Staatsarchiv Wertheim G-Rep. 14 Lade XX Nr. 65.

Quelle: Bürgerliste 1200-1600 (Stadtchronik 1955, S. 393 ff) | auch genannt: Archivalische Chronik (Findmittel von zwölf Archiven, Stand 09/2026)

Im Personen-Index lässt sich dieser Eintrag im Zusammenhang durchsuchen, mit unscharfer Namenssuche, Registern und Zeitstrahl.