Rudolf, Adam Rudolf
vor 1768 – nach 1786
Bauer
Der Beleg
1786 · Berufs- und Gewerbegeschichte: Bauer
1793 verkaufte Andreas Lesch die Hälfte der Grundstücke des Hofguts, insgesamt 52 ½ Morgen in den drei Fluren, an Adam Rudolf aus Dittwar, offenbar den Sohn des dortigen Bürgermeisters Franz Rudolf, der schon 1786 das Hofgut gern übernommen hätte. Der Hofbauer (,.villicus cameralis") Adam Rudolf ersteigerte 1802 den unteren Stock des städtischen Wachhauses in der Vorstadt. Als er dort in den Jahren 1805-1810 ein Haus neben dem Totengräberhaus baute, entlieh er 700 Gulden, im Jahr 1811 zur Vollendung einer neuen Scheuer 200 Gulden. Der Wert des gesamten Anwesens, auf dem heute das Gebäude der Sparkasse steht, betrug 2300 Gulden. Adam Rudolf ließ zusammen mit seiner ebenfalls aus Dittwar stammenden Frau Catharina, geb. Grimm, das Hofgut in ein Erbgut umwandeln und musste dafür 1271 Gulden zahlen. Er nahm bei der oberamtlichen Depositenkasse ein Darlehen auf und
Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)
Weitere Personen namens Rudolf
- Rudolf, Adam Rudolf 1874
- Rudolf, Augustin Rudolf 1872
- Rudolf, David Rudolf 1854
- Rudolf, David Rudolf 1895
- Rudolf, Dominikus Rudolf 1823
- Rudolf, Hermann Rudolf 1826
Im Personen-Index lässt sich dieser Eintrag im Zusammenhang durchsuchen, mit unscharfer Namenssuche, Registern und Zeitstrahl.