Müller, Christoph Müller
vor 1706 – nach 1757
Spitalmeister
Auch genannt: Müller, Christoph Bernhard Müller
Die Belege
1731-1757 · Amtsträger: Spitalmeister
vorher Oberschultheiß in Altheim; auf besonderen Wunsch des Mainzer Erzbischofs übernahm er die Leitung des Bischofsheimer Hospitals. Er stammte aus Schwäbisch Hall. 1754 schickte er seinem Vetter in Frankfurt 1 Fuder 4 Eimer Wein. 1755/56 stiftete er 300 Gulden, damit in Dienstadt an jedem Sonntag Gottesdienst gehalten werden konnte. 1757 war er der Hauptstifter des Kreuzweges zur Dittwarer Kreuzkapelle. Laut Totenbuch starb er im Alter von 73 Jahren am 4. Oktober 1763 als„ Wohltäter an mehreren Orten".
Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig) | auch genannt: J. Berberich, Geschichte der Stadt Tauberbischofsheim (1895), S. 248
1749 · Gemarkungsgrenzbegehung: Grundbesitz an der Gemarkungsgrenze
Grenzte als Anstößer an die Gemarkungsgrenze (Grenzstein Nr. 195, Grenze mit Dittigheim). Wortlaut: „Anst.: Spitalmeister Müller dittigh. seits“. Besaß eine Wiese (Schlachtwiese) an der Gemarkungsgrenze (Grenzstein Nr. 204, Grenze mit Dittigheim). Wortlaut: „in Xtapf (?) Müllers Spitalmeisters Schlacht Wiese stehend“. „Xtapf" steht für „Xtoph", also Christoph (Auskunft des Website-Autors).
Quelle: Gemarkungsgrenzbegehung 1749 (Protokolle der Landschieder, Stadtarchiv Tauberbischofsheim; Transkription des Website-Autors)
Weitere Personen namens Müller
- Müller, Andres Müller 1683
- Müller, Anna Müller 1556
- Müller, Balthasar Müller 1540
- Müller, Barthel Müller 1569
- Müller, Barthel Müller 1749
- Müller, Dominik Müller 1904
- Müller, Dr. Elisabeth Müller 1937
- Müller, Dr. Eugen Müller 1899
- Müller, Dr. Rudolf Eugen Müller 1915
- Müller, Elisabeth Müller 1556
- Müller, Felix Müller 1921
- Müller, Franz Nikolaus Müller 1835
Im Personen-Index lässt sich dieser Eintrag im Zusammenhang durchsuchen, mit unscharfer Namenssuche, Registern und Zeitstrahl.