Mayer, Johann Martin Mayer (gen. Crusianus)
vor 1606 – nach 1634
Amtskeller
Der Beleg
1631-1634 · Amtsträger: Amtskeller
Crusius, Amtskeller während der Schwedenzeit. Das Taufbuch nennt ihn am 19. Februar 1634 unter seinem vollen Namen als Taufpaten: „Johann Martin Mayer mit dem Beinamen Crusianus. schwedischer Keller, ein Lutheraner“. Der am 27. Juni 1634 an der Universität Tübingen immatrikulierte Johannes Adam Mayer Crusianus Bischofsheimensis ist offenbar sein Sohn. Crusius oder Crusianus ist eine Latinisierung des Personennamens Kraus und bezieht sich auf den 1607 verstorbenen Tübinger Universitätsprofessor Martin Kraus, der den Nachkommen seines Tochtermannes, des Schweigerner Pfarrers Jakob Mayer, ein Stipendium von 1400 Gulden zur Finanzierung ihres Studiums hinterließ. Wie Magister Reinhard Bleicard Mayer Crusianus, 1634 lutherischer Pfarrer in Gissigheim, zählte auch der Bischofsheimer Amtskeller zu den Nutznießern dieses Stipendiums und gab sich schon während seiner Studentenzeit zu Ehren seines großen Förderers den Beinamen Crusius oder Crusianus.
Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)
Weitere Personen namens Mayer
- Mayer, Franz Mayer 1766
- Mayer, Gottfried Mayer 1852
- Mayer, Jacob Mayer 1716
- Mayer, Johann Adam Mayer 1867
- Mayer, Karl Ludwig Mayer 1884
- Mayer, Magdalena Mayer 1915
- Mayer, Max Mayer 1916
- Mayer, Robert Mayer 1953
Im Personen-Index lässt sich dieser Eintrag im Zusammenhang durchsuchen, mit unscharfer Namenssuche, Registern und Zeitstrahl.