Büschemer Persönlichkeiten

Herda, Hans Caspar von Herda

vor 1610 – nach 1628

Adel (Junker)

Der Beleg

1628 · adeliger Hofbesitzer in der Stadt

Riedernhof: Erbin des Riedernhofes war eine Verwandte der Verstorbenen, Sophia Maria von Crailsheim, die mit Hans Caspar von Herda auf Schloss Domeneck bei Züttlingen im Jagsttal verheiratet war. Diese beiden verkauften ihn am 15. Juni 1628 an Philipp Christoph Echter von Mespelbrunn, der auch in Rippberg und Hainstadt begütert war und wohl meistens in den dortigen Schlössern wohnte. Im Rahmen eines großen Tauschgeschäfts, bei dem sie andere Güter und Besitzrechte erwarben, verkauften sie damals an Philipp Christoph Echter „ unseren frey aigenthumblichen Hoff und Ansitz in der Stadt Bischoffsheim an der Tauber den Riederer Hoff genannt, ... dreyen Vi,schwasse uff der Tauber, ... item das halbe aigenthumbliche Dorff Gissigheim .... item vier Morgen gute Wässerwißen uffBischoffsheimer Markung im Grundt gegen Dittwar gelegen, .. den halben Theil des centfreyen Haffs Esselbrunn, ... item etlich Zinß, Gülten und Gütter sambt einer Mühlen, Scheuern, Gärten und Wiesen zu Ditwar, Hoff Steinbach, Sachsenfluhr, Kennickheim ... "89. Weitere Nennungen (Archiv-Findmittel): Bewarb sich 1614 von Tauberbischofsheim aus um die Kellerei Gerichtstetten. Landesarchiv BW, Staatsarchiv Wertheim G-Rep. 102 Nr. 6691.

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig) | auch genannt: Archivalische Chronik (Findmittel von zwölf Archiven, Stand 09/2026)

Im Personen-Index lässt sich dieser Eintrag im Zusammenhang durchsuchen, mit unscharfer Namenssuche, Registern und Zeitstrahl.