Debattis, Johann Henrich Debattis
vor 1701 – nach 1775
Kaufmann (Weinhändler)
Der Beleg
1719; 1775 · Berufs- und Gewerbegeschichte: Kaufmann (Weinhändler)
Die wohl ebenfalls aus Italien stammende Weinhändlerfamilie Debattis (gelegentlich auch de Battis geschrieben) kam vor allem im 18. Jahrhundert in Bischofsheim zu Reichtum und Ansehen. Söhne dieser Familie waren auf deutschen Universitäten immatrikuliert - so beispielsweise 1719, 1775 und 1777 in Würzburg - und studierten Logik und Rechtswissenschaft, bevor sie in den Kaufmannsberuf einstiegen. Der reiche Kaufmann Johann Henrich Debattis, 1706 als Ratsherr erwähnt, starb 1725. Im Jahr 1731 stiftete der Kaufmann Henrich de Battis, wohl der Sohn des Johann Henrich, dem Bischofsheimer Pfarramt 100 Gulden für Jahrtage, die an den sieben Marienfesten in der Marienkapelle am oberen Tor gefeiert werden sollten. Caspar Josephde Battis heiratete am 17. November 1744 Maria Anna, die Tochter des reichen Kaufmanns Matthäus Chandelle; getraut wurde das Paar in Allersheim vom dortigen Pfarrer Marianus Debattis, wohl einem Verwandten der Familie. Caspar Joseph Debattis mwar Weinhändler und Stadtrat, im Jahr 1761 auch Unterkäufer für Wein. Er starb am 3. Februar 1763 im Alter von 48 Jahren. Jakob Debattis, 1777 in Würzburg als Student der Logik immatrikuliert, war um 1800 in Bischofsheim Weinhändler und Oberzoller.
Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)
Weitere Personen namens Debattis
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