Büschemer Persönlichkeiten

Brugier, Anton Brugier

vor 1810 – nach 1836

Lehrer · Stadtschreiber

Die Belege

1828-1836 · Berufs- und Gewerbegeschichte: Lehrer

Deutsche Schulmeister: Anton Brugier, geboren in Mühlhausen, Schulmeister und Organist. Er heiratete 1828 Kunigunde Gehrig, die Tochter des Bäckers Georg Conrad Gehrig. 1838 wird er als „gewesener Lehrer" bezeichnet; er hatte also offensichtlich den Schuldienst zuvor verlassen. 1844 wird er als Geometer erwähnt, 1850-1868 war er Stadtschreiber und Geometer. Er gehörte zu den Männern, die am 16. Juli 1844 den „Bürgergesangverein Tauberbischofsheim" gründeten, und wurde dessen zweiter Musikdirektor. Er starb fast 70-jährig am 9. März 1871 als „Ratschreiber und Geometer". Am 18. September 1829 wurde sein Sohn Gustav geboren, der später Geistlicher Rat und Münsterpfarrer in Konstanz wurde. Sein anderer Sohn Paul war 1860 Praktikant am Notariat Tauberbischofsheim.

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)

1850-1868 · Amtsträger: Stadtschreiber

Ratschreiber & Geometer; 1828-1836 war er Schulmeister der Mädchenschule und Organist. Er verließ den Schuldienst und arbeitete als Geometer. 1844 gehörte er zu den Gründern des Männergesangvereins und wurde dessen zweiter Musikdirektor. Als Ratschreiber erhielt er 1860 einen Gehilfen, seinen Sohn Paul, der Notariatspraktikant und Student der Rechtswissenschaft war. 1863 wurde die Ratschreiberbesoldung für Anton Brugier auf 450 Gulden aufgebessert. Er starb am 9. März 1871 im Alter von fast 70 Jahren. Im Tauberfränkischen Landschaftsmuseum befindet sich ein von ihm gezeichneter Stadtplan aus dem Jahr 1862, der noch die alten Hausnummern enthält. Sein Sohn Gustav wurde Geistlicher Rat und Münsterpfarrer in Konstanz, der Sohn Johann Nepomuk Geometer in Karlsruhe.

Quelle: Stadtchronik 1997 (Müller & Gehrig)

Weitere Personen namens Brugier

Im Personen-Index lässt sich dieser Eintrag im Zusammenhang durchsuchen, mit unscharfer Namenssuche, Registern und Zeitstrahl.