Grabstein an der Peterskapelle als Erinnerungs- und Sozialspur

Themen

Spital- und Armengeschichte

Armut, Fürsorge und Stiftung gehören zur Stadtgeschichte. Ohne sie bliebe Tauberbischofsheim eine Geschichte von Ämtern, Mauern und schönen Orten.

Die soziale Stadt

Stadtgeschichte wird oft von oben erzählt: Herrschaft, Amt, Markt, Kirche, Schule. Die Spital- und Armengeschichte zwingt zu einer anderen Perspektive. Wer bekam Hilfe? Wer stiftete? Wer verwaltete Mittel? Wer galt als bedürftig, krank, alt oder fremd?

Damit wird Fürsorge nicht weichgezeichnet. Vormoderne Hilfe war immer auch Ordnung. Sie regelte Zugehörigkeit, Moral, Arbeit, Religion und Kontrolle.

Orte der Fürsorge

Armenspital, Spitalgasse, Klosterareal, Peterskapelle, Grabsteine und kirchliche Stiftungen gehören in einen gemeinsamen Suchraum. Die Objektseite Armenspital behandelt den Ort; diese Themenseite behandelt das System dahinter.

Volz/Hospital ist der wichtigste Spezialzugang für die Spitalgeschichte. Stiftungs- und Verwaltungsquellen entscheiden, wie genau Besitz, Alltag, Versorgung und Zuständigkeiten beschrieben werden können.

Institutionen, Personen, Orte

Institutionen, Personen, Stiftungen, Orte, Regeln und materielle Spuren werden getrennt erfasst. Nur so bleibt sichtbar, ob eine Aussage soziale Praxis, kirchliche Stiftung, städtische Verwaltung oder spätere Erinnerung betrifft.

Quellenapparat

1

Spital- und Armengeschichte

Klosterkirche/Franziskanerkloster, Armenspital und Quellenmaterial zur Sozial- und Fürsorgegeschichte.

2

Spezialquellen

Volz/Hospital sowie Stiftungs- und Verwaltungsquellen für Besitz, Alltag, Versorgung und Zuständigkeiten.